Die Zuversicht ist der beste Begleiter
Ausgabe 02 / Juni 2016

Heute weiß die Ehefrau von Klaus H.: Eine Unfallversicherung leistet bei Invalidität erste Hilfe

Die Zuversicht ist der beste Begleiter – im Gespräch mit Agnes H. und Anne Watzlaw

Es war die wohl schlimmste Zeit ihres Lebens. Vier Wochen Ungewissheit, viele Monate der Rehabilitation, unermessliche Sorge um ihren Mann. Und doch ist Agnes H. erfüllt von Zuversicht. Und Dankbarkeit, die für sie einen Namen hat: Anne Watzlaw von der SIGNAL IDUNA Versicherung.

Agnes H. schüttelt dezent den Kopf, ihr Blick geht ins Leere, aber das Lächeln verschwindet nicht.

Sie ist ein fröhlicher, lebensbejahender Mensch, das sieht man sofort. Und doch weht Schwermut mit, wenn sie von dem Unfall ihres Mannes erzählt. „Es war ja alles so plötzlich. Der Sturz. Dann höre ich ihn noch sagen: Mein Arm, mein Arm! Dann war er weg. Ich dachte, das war´s, jetzt ist er weg. Und im nächsten Moment die Rettungssanitäter, Wiederbelebung, Hubschrauber. Wie ich ins Krankenhaus gekommen bin? Ich weiß es nicht mehr.“

„Wir müssen damit rechnen, dass Ihr Mann vom Hals abwärts gelähmt ist, wenn er erwacht.“

Sie faltet die Hände, während sie vom Unfall erzählt. Schildert die Ohnmacht, die der eine Satz bei ihr auslöste: „Wir müssen damit rechnen, dass Ihr Mann vom Hals abwärts gelähmt ist, wenn er erwacht.“ 50 Tage muss sie auf die Gewissheit warten. Umso größer die Erleichterung, als ihr Mann aufwacht – und einen Zeh bewegt. In den gut vier Wochen war Agnes H. ganz allein zu Hause, erzählt sie. Heute kann sie sich gar nicht mehr vorstellen, wie sie die Zeit überstanden hat. Aber dann meldete sich die Versicherung mit vielen guten Nachrichten. "Das war wie ein Geschenk", sagt die Rentnerin.

Als eines der Gesichter der Unfallversicherung reist Anne Watzlaw im Auftrag der SIGNAL IDUNA durch ganz Deutschland, um ihre Kunden, die verunfallten Versicherten oder deren Angehörige zu Hause zu besuchen. Ein Service, den die Betroffenen sehr zu schätzen wissen.

Agnes H. erinnert sich: „Kaum war Frau Watzlaw da, war alles nur noch halb so schlimm.“ Innerhalb kürzester Zeit hatten die Eheleute ganz konkrete Hilfestellungen: die Zusage einer Invaliditätsrente, einen zusätzlichen Ansprechpartner bei den Reha-Managern von MD Medicus und die Kostenbewilligung für den Umbau des Autos.

Ein anspruchsvoller Job

„Gerade bei schweren Verletzungen ist uns natürlich daran gelegen, unseren Kunden schnell zu helfen“, so Frau Watzlaw. In enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und dem Reha-Dienstleister MD Medicus ermittelt sie Bedarf und Leistung. Es ist nicht immer leicht. „Ich komme in Familien, die eine schlimme Zeit durchmachen. Vieles hat sich schlagartig verändert, darauf müssen sich Menschen ja erst mal einstellen.“

Sie blickt zu Agnes H. herüber, als sie sagt: „Bei Ihnen ist es zum Glück gut gegangen, das war ja auch nicht immer klar.“ Und die Rentnerin lächelt zurück: „Das hätten wir ohne Sie und die SIGNAL IDUNA nicht geschafft!“ Nach 53 Jahren Ehe ist es für Agnes H. selbstverständlich, für ihren Mann da zu sein. Sie hilft ihm in die rechte Socke – die linke schafft er selbst – oder beim Zuknöpfen der Hemden. „Das läuft alles schon automatisch. Er holt die Klamotten und ich helfe ihm hinein.“ So teilen die beiden Eheleute nahezu alle Aufgaben des Alltags.

Umbau: nach dem Unfall muss ein neues Bad her

So richtig viel abnehmen lasse sich ihr Ehemann aber nicht, auch mit einem Rollator würde er nicht vor die Tür gehen. „Er ist halt stolz“, sagt Agnes H. Deshalb konnte sie ihren Mann auch noch nicht für den barrierefreien Umbau des Bades begeistern. „Er hat es doch damals selbst gebaut, er hängt daran“, sagt die Rentnerin. Anne Watzlaw aber besteht darauf, dass die beiden Rentner den Umbau bald in Angriff nehmen. „Lassen Sie doch einfach ihn das Design der neuen Fliesen aussuchen, dann bleibt es seins.“ Diese Idee finden beide gut.

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