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Ausgabe 01 / April 2016

SIGNAL IDUNA Agent leistet Soforthilfe

Die Schäden waren groß, die Hilfe aber auch

Wie die Menschen von Bützow ein Jahr nach dem Tornado wieder etwas aufatmen können

„Wir sehen wieder mit Zuversicht nach vorne“ - viele Helfer und die Soforthilfe durch den Versicherungsfachmann der SIGNAL IDUNA halfen beim Wiederaufbau.

Der Wirbelsturm verwüstete Wohnung, Hausfassade und Garten des Ehepaares Bornier. Dank solider Absicherung, guter Policen und bester Unterstützung sind die beiden wieder optimistisch.

5. Mai 2015, Bützow in Mecklenburg-Vorpommern. Innerhalb von Sekundenbruchteilen wütet ein Tornado in der Kleinstadt. Mittendrin das Ehepaar Thomas und Elke Bornier.

„Ich dachte, wir sterben. Unser Auto hob sich mit uns um einen halben Meter und krachte kurz darauf wieder zu Boden. Herumfliegende Dachziegel zerschlugen ein Seitenfenster. Äste wirbelten umher, Regen peitschte horizontal durch die Straße. Alles war plötzlich dunkel, obwohl erst früher Abend war. Wir duckten uns und hofften nur, dass der Albtraum endet“, erzählt Thomas Bornier.

Und tatsächlich: So heimtückisch und überraschend der Tornado Bützow heimgesucht hatte, so schnell war er auch wieder verschwunden. Nur zehn Minuten, die beiden in ihrem Pkw aber wie eine Ewigkeit vorkamen, brauchte der Sturm, um in der Altstadt, in städtischen Park- und in Sportanlagen eine lange und bis zu 200 Meter breite Schneise der Verwüstung zu schlagen.

Alles sah fast so aus wie in einem Katastrophenfilm

Ziegel, Pflastersteine der historischen Altstadt, umgeknickte Laternen, Äste und entwurzelte Bäume lagen kreuz und quer auf den Straßen. Die alte Stiftskirche und das Rathaus im Stadtzentrum hatten ebenfalls schwere Sturmschäden davon getragen. Alles sah fast so aus wie in einem Katastrophenfilm.

Thomas Bornier: „Wir waren wie in Trance, funktionierten aber trotz des Schocks wie ein eingespieltes Team.“

Elke Bornier

„Als wir schließlich - noch benommen - aus unserem demolierten Auto stiegen, hielten wir uns an der Hand und torkelten die 20 Schritte zum Eingang unseres Hauses. Wir waren wie in Trance, als wir unsere Wohnung in der 1. Etage betraten. Wasser war durch den Speicher in unsere Wohnräume eingedrungen, der Dachstuhl überschwemmt. Der Tornado hatte auch den Garten verwüstet: Dicke Äste, eigene und Dachpfannen benachbarter Häuser, die Tür und Teile unseres Gartenhauses breiteten sich über Blumenbeete, den Rasen und in unserem Zierteich aus“, erzählt Elke Bornier.

„Trotz des Schocks“, so fährt ihr Ehemann fort, „handelten wir an diesem Abend so, als wäre gar nichts Besonderes geschehen. Unsere Gefühle machten Pause. Wut, Verzweiflung und Trauer kamen erst später. Wir funktionierten, eher wie Roboter.“

Bis zwei Uhr morgens und am Tag nach dem Sturm dichteten er mit Hilfe seines Schwiegersohns und seines Sohnes, der schnell aus Lübeck herbeigeeilt war, nicht nur das eigene, sondern gleich noch zwei beschädigte Dächer benachbarter Häusern provisorisch ab. Währenddessen versuchte seine Frau Elke, die Wohnungsräume halbwegs trocken zu kriegen. Freunde aus der Stadt sowie Verwandte aus der Region waren gekommen, um auch ihr zu helfen.

SIGNAL IDUNA Agent Tommy Ahrens organisierte in Bützow die schnelle Hilfe

Gegen 19:30 Uhr, also eine knappe Stunde nach der Wirbelsturm-Katastrophe, kam auch Tommy Ahrens, ortsansässiger Agent der SIGNAL IDUNA Gruppe, von einer Dienstreise aus Hamburg zurück. Er hatte im Radio und telefonisch von seiner Familie bereits erfahren, was in Bützow geschehen war.

Nach der frohen Botschaft, dass seiner Familie nichts passiert war, eilte er zu seinem Agentur-Büro in der Innenstadt. Er hatte Schwierigkeiten dorthin zu gelangen. Die Hauptstraßen waren verstopft. Feuerwehr, Rettungsfahrzeuge, Helfer, aber auch Schaulustige blockierten die Wege. Und im Bereich der Tornado-Schneise - nur knapp 100 Meter von seinem Büro entfernt - gab es ohnehin kaum ein Durchkommen.

Dort musste zunächst das Chaos aus Steinen, Ästen, demolierten Fahrzeugen und wild verkeilten Gegenständen aller Art beseitigt werden. Bei diesem Schreckensszenario grenzte es an ein Wunder, dass in dieser Naturkatastrophe bis auf eine schwer verletzte Radfahrerin nur etwa 30 Menschen leicht verletzt wurden.

Kunden-Service bis um 1 Uhr morgens

Zum Glück funktionierten zu diesem Zeitpunkt Festnetz und Computer wieder, denn der Wirbelsturm hatte nebenbei einen, wenn auch kurzen, Stromausfall verursacht. Tommy Ahrens konnte also von seiner Agentur aus telefonieren, „E-Mailen“ und „Simsen“. Bis 1 Uhr morgens blieb er und empfing in seinem Büro erste Opfer, nahm mit Ihnen Schäden auf. „Vor allem habe ich aber versucht, meine aufgeregten Kunden zu beruhigen, Ihnen gut zuzureden und zugesagt, dass wir uns rasch um sie kümmern werden.“

„Auch wenn ich selbst ja gerade erst dabei war, das Gesehene, das Unglaubliche zu verarbeiten, so musste ich doch schnell reagieren, helfen und alles Notwendige in die Wege leiten“, sagt Tommy Ahrens und erinnert sich nach einem guten halben Jahr an die Katastrophennacht und die Tage danach, als wenn es gestern gewesen wäre.

SIGNAL IDUNA half schnell, unkompliziert und professionell

Und die angeforderte Unterstützung aus der Filialdirektion in Rostock und von den Fachabteilungen aus der zuständigen Hauptverwaltung in Hamburg kam schnell. Schon am nächsten Vormittag besuchten Tommy Ahrens und ein Bau-Sachverständiger, die vom Wirbelsturm betroffenen Versicherten und Kunden.

„Das ging ganz fix, unkompliziert und lief hoch professionell ab“, erinnert sich Thomas Bornier „Wir waren ja noch völlig übermüdet, kaputt von Aufräumarbeiten in der Nacht, traurig und verwirrt wegen der Schäden im Haus, im Garten“, ergänzt seine Elke. „Wir haben Arbeitsstunden, Kraft, Energie und Geld in unsere Wohnung, in das Haus und unseren Garten investiert, mit Herzblut unser Heim verschönert. Wie sollte es nun weitergehen?“

Tommy Ahrens und SIGNAL IDUNA haben Wort gehalten

„Da tat es gut, dass uns Tommy Ahrens, den wir schon lange kennen und dem wir vertrauen, damals beruhigte und uns versicherte, die schwere Übergangs- und Renovierungszeit gemeinsam zu meistern. Und jetzt, ein gutes Jahr später, können wir mit Fug und Recht sagen, dass er und unsere Versicherung SIGNAL IDUNA Wort gehalten haben.“

Die Elementarschaden-, Hausrat- und Wohngebäudeversicherung deckten die hohen Schäden ab. „Den Rest, beispielsweise im Badezimmer und im Garten, kriegen wir auch noch hin. Und das ohne finanzielle Sorgen. Wir sehen wieder mit Zuversicht nach vorne“, freuen sich Thomas und Elke Bornier über die erfolgreiche Schadenregulierung.