Wer zahlt denn das?

Oh Schreck, wer zahlt denn das?!

 

Wenn die Natur sich mal wieder so richtig austobt, hinterlässt das meist teure Spuren: Demolierte Autos, schwer beschädigte Häuser, vollgelaufene Keller oder Schlimmeres. Eindämmen lässt sich diese Urgewalt natürlich nicht – aber die Kostenflut.

Es soll noch mal so richtig Schnee geben, hieß es gestern im Radio. Mit Sturm und Hagel und allem Drum und Dran. Mich persönlich freut das. Ich mag das viele Weiß. Weniger begeistert bin ich natürlich von Dingen wie faustgroßen Hagelkörnern, wütenden Unwettern oder gefährlichen Schnee- oder Schmelzwassermassen. Allerdings möchte ich mir vor lauter Angst vor den Konsequenzen auch nicht jedes Naturspektakel vermiesen lassen. Schneeweiß oder nicht.

Versichert oder nicht?

Selbst wenn keine Leben bedroht werden, dann doch oftmals finanzielle Existenzen. Das ist ebenso gefährlich und kein Risiko, das ich eingehen möchte. Also habe ich mir mal die Mühe gemacht, die wichtigsten „natürlichen“ Schadenfälle samt entsprechender (und empfehlenswerter) Versicherung aufzulisten. Nur um sicher zu gehen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen. Und Sie auch nicht.

Schäden an Gebäude und Hausrat – was ist wo versichert?

Richten Hagel, Blitzschlag oder Überspannung an Ihrem Haus oder dessen Nebengebäuden (wie beispielsweise Schuppen oder Garage) Schaden an, leistet die Wohngebäudeversicherung. Ebenso bei Sturmschäden, wie abgedeckte Dachziegel oder zerbrochenen Fensterscheiben, die durch Sturm ab Windstärke 8 (62 km/h) verursacht wurden.

Schäden am Wohnungsinventar, wie etwa ein durch Überspannung beim Blitzeinschlag zerstörter Fernseher, werden von der Hausratversicherung abgedeckt.

Zur Absicherung gegen Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch, Schneedruck, Erdbeben und Erdsenkung benötigen Sie in der Regel eine Erweiterung Ihrer Wohngebäudeversicherung: die Elementarschadenversicherung.

Diese Kombination leistet für sämtliche Reparaturen im und am Gebäude inklusive Trockenlegung und Sanierung. Ist das Haus vorübergehend nicht bewohnbar werden die Kosten für eine alternative Unterkunft sowie für Mietausfall übernommen. Ebenso wie die Kosten für einen eventuellen Abriss sowie für die Konstruktion und den Bau eines gleichwertigen Hauses.

Sofern Ihre Hausratversicherung über einen Elementarversicherungsschutz verfügt, ist auch sämtliches Inventar gegen Hochwasser, Starkregen, Überschwemmung und Rückstau versichert sowie gegen Erdrutsch, Schneedruck, Erdbeben und Erdsenkung. Reparaturkosten und Wiederbeschaffungspreis für Ihr Hab und Gut werden dann übernommen.

Die Ruhe nach dem Sturm

Sie haben einen der oben genannten Schäden erlitten? Dann gehen Sie am besten wie folgt vor:

1.  Schaden dokumentieren

Schießen Sie Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln, um das Ausmaß des Schadens objektiv festzuhalten

2.  Schaden melden 

Leiten Sie möglichst rasch die Schadenmeldung bei Ihrer Versicherung in die Wege. Hilfreich sind die Dokumentationsfotos sowie Kaufbelege der beschädigten Gegenstände. Die Schadenmeldung sollte unbedingt vor einer Reparatur, bzw. der Vergabe entsprechender Aufträge an Handwerker erfolgen.

  • Kunde von SIGNAL IDUNA

Als Kunde können Sie Ihren Schaden ganz einfach online über die Homepage SIGNAL IDUNA  melden.

Oder Sie sind bereits als Kunde bei „meine.signal-iduna.de“ registriert, dann können Sie Ihren Schaden schnell und unkompliziert dort melden und werden stets über den Bearbeitungsstand auf dem Laufenden gehalten.

3.  Weiteren Schaden vermeiden

Dichten Sie zerstörte Fenster provisorisch ab und entfernen Sie herumliegende Scherben, Dachziegel oder Gegenstände. Achten Sie hierbei unbedingt auf Ihre eigene Sicherheit und gehen Sie kein unnötiges Risiko ein.

Und wie ist das am Auto?

Hier sind Sie mit einer Kaskoversicherung auf der sicheren Seite, wenn es um Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Überschwemmung und Rückstau aber auch Sturm, Hagel Blitzschlag und Überspannung geht. Schäden durch Erdrutsch, Schneedruck, Erdbeben und Erdsenkung hingegen erfordern einen erweiterten Naturgefahrenschutz.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie keine der oben genannten Versicherungen jemals benötigen. Und wenn doch, dann wünsche ich Ihnen, dass Sie sie auch haben.

 

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