In der Bundesrepublik verunglücken laut Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder e.V." jährlich rund 1,8 Mio Kinder. Über 570.000 der Unfälle ereignen sich im Haushalt oder im Freizeitbereich.
Weil die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit niedriger ist, sind Kinder besonders schutz- und hilfsbedürftig und einer größeren Unfallgefahr ausgesetzt, als die auf der Höhe der Lebenskraft Stehenden.
Warum sind Kinder gefährdet?
- Weil sie kaum über Erfahrungen und Urteilsvermögen verfügen. Ein Unfall mit bleibenden Verletzungen im Kindesalter prägt das ganze Menschenleben.
Was ist die Aufgabe der Erwachsenen?
- Vorhandene Gefahrenstellen zu beseitigen.
- Durch Beaufsichtigung Risiken vermindern.
- Und bei Allem ist zu bedenken: Die Gefahren für Kleinkinder befinden sich annähernd in Fußbodenhöhe, während Erwachsene ihre Umgebung aus einer Höhe von etwa 1,50 m wahrnehmen. Sie müssen also den Blickwinkel der Kinder übernehmen, um die Risiken für sie wahrnehmen zu können.