




Ungefähr 25 Millionen Menschen in ganz Deutschland leiden an einer Pollenallergie und die Tendenz ist zunehmend. Der Heuschnupfen führt bei etwa jedem dritten Heuschnupfenpatienten unbehandelt zu einem Pollenasthma. Bereits seit 190 Jahren ist die Krankheit „Heuschnupfen“ (Allergische Rhinitis, Pollinosis) bekannt. Bei uns spielen Birke, Erle, Hasel, Gräser, Beifuß und Ambrosia die größte Rolle.
Die Atemwegserkrankungen werden durch den Blütenstaub (Pollen) von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Wildkräutern ausgelöst. Urheber sind die Befruchtungszellen der Pflanzen, die bei der Berührung mit der menschlichen Schleimhaut ihren Zellinhalt entleeren. Oft sind es nicht nur Pollen einer, sondern verschiedener Pflanzen, die bei Betroffenen allergische Probleme auslösen.
Die erbliche Veranlagung zum Heuschnupfen/Heuasthma spielt eine entscheidende Rolle. Das Risiko zu erkranken, ist vor allem dann besonders groß, wenn Vater und Mutter unter allergischen Reaktionen leiden. Das Risiko der Kinder, auch eine Allergie zu bekommen, liegt dann bei 60 %.
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