Krankenvollversicherung für Beihilfeberechtigte
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Fragen und Antworten

Das sollten Sie über die Ansprüche gegenüber Ihrem Dienstherrn wissen, damit Sie Ihren Versicherungsschutz optimal gestalten können

Warum wird eigentlich Beihilfe gewährt?
Beamte sind in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht versicherungspflichtig. Als Ergebnis des so genannten Alimentationsprinzips erstattet der Dienstherr dem Beamten einen Teil der im Einzelfall entstehenden Krankheitskosten in Form von Beihilfen. Eine bedarfsgerechte Ergänzung des bestehenden Beihilfeanspruchs bietet nur eine private Krankenversicherung. Die GKV ist keine Alternative. Denn sie bietet dem Beamten keinen passenden Versicherungsschutz, denn der bestehende Beihilfeanspruch wird überhaupt nicht berücksichtigt.
Für wen wird Beihilfe gewährt?
Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn endet nicht beim Beamten. Beihilfen werden für den Ehegatten (in einigen Bundesländern auch für den eingetragenen Lebenspartner) sowie für seine Kinder gewährt. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Angehörigen berücksichtigungsfähig sind.
Für den Ehegatten wird z.B. Beihilfe gewährt, solange sein Einkommen eine entsprechende Grenze nicht überschreitet. Die Höhe dieser Einkommensgrenze ist abhängig von der jeweils geltenden Beihilfevorschrift (Bundesbeihilfe: 17.000 EUR / Kalenderjahr). Kinder sind grundsätzlich berücksichtigungsfähig, solange für sie ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Seit der Änderung im Kindergeldrecht im Jahr 2007 endet die Berücksichtigungsfähigkeit und damit der Beihilfeanspruch mit Vollendung des 25. Lebensjahres. Die Altersgrenze verschiebt sich um die Zeiträume des Wehr- oder Ersatzdienstes.
Wie hoch ist der Beihilfeanspruch?
Die Beihilfe wird nur anteilig zu Ihren Krankheitskosten gewährt, und zwar in Höhe Ihres persönlichen Beihilfebemessungssatzes (der Bemessungssatz ist abhängig von der jeweils geltenden Beihilfevorschrift). Außerdem wird die Beihilfe in vielen Leistungsbereichen (z. B. Zahnersatz, Sehhilfen...) nicht auf den vollen Rechnungsbetrag gewährt, sondern nur auf den geringeren Betrag der so genannten „beihilfefähigen Aufwendungen“. Hier entstehen also nicht unerhebliche Selbstbeteiligungen.
Wie erreicht man eine volle Kostenerstattung?
Die maßgeschneiderten SIGNAL Beihilfetarife bieten Ihnen eine optimale Ergänzung Ihres Beihilfeanspruchs. Damit erreichen Sie zwei Ziele auf einmal. Zum einen können Sie Ihren Beihilfebemessungssatz auf 100 % ergänzen und zum anderen zusätzlich noch die wichtigsten Beihilfeeinschränkungen durch unsere speziellen Ergänzungstarife kostengünstig ausgleichen.
Übrigens: Wenn Sie uns rechtzeitig informieren, passen wir Ihren Versicherungsschutz selbstverständlich ohne erneute Gesundheitsprüfung bedarfsgerecht an z. B. wenn sich Ihr Beihilfebemessungssatz durch Eintritt in den Ruhestand ändert.

Wir haben das richtige Angebot für Sie.

In puncto medizinische Versorgung bieten wir Ihnen neue Dimensionen. So sind je nach Tarif u. a. folgende Leistungen möglich:
  • freie Wahl von Arzt und Zahnarzt, keine Beschränkung auf Kassenärzte
  • Heilpraktikerbehandlung
  • alle wissenschaftlich anerkannten Medikamente, die Ihnen Ihr Arzt verordnet – ohne Begrenzung auf Festbeträge
  • Brillengestelle bis 130 EUR; Brillengläser und Kontaktlinsen ohne betragliche Begrenzung
  • hochwertige Zahnversorgung
  • freie Krankenhauswahl, Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer, dazu Chefarzt-Behandlung
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Und selbstverständlich gehört auch die Pflegeversicherung dazu – abgestimmt auf Ihren Beihilfeanspruch.

Michael Höckert
Rehnocken 85
58456 Witten

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